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Ganden Chökhor

Chöd-Ausbildung

In Ganden Chökhor wird unter der Leitung von Lama Lodrö Rinpoche ein mehrjähriger Ausbildungsgang zur Theorie und Praxis des Chöd entwickelt. Die Kurse werden in verschiedenen aufeinander aufbauenden Modulen angeboten.

Chöd-Kurse

In Ganden Chökhor wird unter der Leitung von Lama Lodrö Rinpoche ein mehrjähriger Ausbildungsgang zur Theorie und Praxis des Chöd angeboten. Die Kurse werden in verschiedenen aufeinander aufbauenden Modulen durchgeführt.

Folgende Kurse des aktuellen Programms sind Teil der Chöd-Ausbildung:

13. bis 22. April 2012

CHÖD 1 GEMÄSS WENSA-TRADITION

Ehrwürdiger Lodrö Rinpoche
13. April 2012, ca 20.00 Uhr
Einweihung: Heruka Chakrasamvara Sahaja
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14. April 2012, 9.30 Uhr
Einweihung: Himmelsöffnende Einweihung in die Wensa Chöd-Tradition
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In diesem Retreat erklärt Lama Lodrö Rinpoche die Praxis des Wensa-Chöd von Grund auf. In Übungsgruppen werden wir in die Trommeltechnik und in die Gesänge der Chöd-Tradition eingeführt.

Am Morgen erteilt Lodrö Rinpoche täglich einen Kommentar zur tiefgründigen Weisheit der Chöd-Praxis. Am Nachmittag üben wir die alten Melodien der Tradition von Meister Wensapa und führen am Abend ein gemeinsames Chöd mit dem Lama durch. Die Klausur schliessen wir in der Gruppe mit einem traditionellen Ritual ab.
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Text: Chöd – Die Darbringung des magischen Körpers, Standardtext Wensa Tradition, Reihe Bhikshu Mati, August 2007

08. bis 17. Juni 2012

CHÖD 2 GEMÄSS SCHIWA LAMSAB-TRADITION

Ehrwürdiger Lodrö Rinpoche

08. Juni 2012
Einweihung: Weisser Chakrasamvara aus der Sammlung "Geheime Visionen des Manjushri".
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09. Juni 2012
Einweihung: Himmelsöffnende Einweihung gemäss Schiwa Lamsab-Tradition.
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Das Chöd der mündlichen Überlieferung der Dakinis oder auf Tibetisch „Schiwa Lamsab“ ist im 14. Jahrhundert entstanden und wurde bis in die heutige Zeit von grossen Meistern und Meisterinnen vor allem der Gelugpa-Linie lebendig gehalten. Diese seltene Linie der Chöd-Praxis ist einer der Hauptschwerpunkte des Chöd, das wir in Ganden Chökhor praktizieren und aufrechterhalten möchten.

Am Morgen erteilt Lama Lodrö Rinpoche täglich einen Kommentar zur tiefgründigen Weisheit der Chöd-Praxis. Am Nachmittag üben wir die wunderbaren alten Melodien der Tradition der mündlichen Überlieferung der Dakinis und führen am Abend ein gemeinsames Chöd mit dem Lama durch. Die Klausur schliessen wir gemeinsam mit einem traditionellen Ritual ab.
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Text: Chöd – Der tiefgründige Pfad von Jampa Lhawang Rigzin nach der Tradition der mündlichen Überlieferung der Dakinis, Reihe Bhikshu Mati, August 2007

17. bis 26. August 2012

CHÖD 3 GEMÄSS WENSA TRADITION

Ehrwürdiger Lodrö Rinpoche

18. August 2012
Einweihung Rote Simhamukha Sang Drup, geheimer Aspekt
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In diesem 3. Modul der Chöd-Ausbildung wird die Wensa-Chöd-Praxis vertieft und ergänzt. Am Vormittag erteilt der Ehrwürdige Lodrö Rinpoche Erklärungen zur tiefgründigen Weisheit des Chöd. In diesem Kurs üben wir die schöne Wensa- Chödmelodie von Seiner Heiligkeit Khalka Jetsün Dhampa Rinpoche. Am Nachmittag wird im Freien oder im Haus individuell oder in Gruppen Chöd gesungen und getrommelt. Ein gemeinsames Chöd mit Lodrö Rinpoche wird den Tag beenden. Am Sonntag führt Rinpoche das traditionelle Abschlussgebet mit der Gruppe durch.
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07. bis 16. September 2012

CHÖD FÜR FORTGESCHRITTENE

Ehrwürdiger Lodrö Rinpoche

07. und 08. September 2012
Einweihung: Guhyasamaja Manjushri Vajra
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Sonntag Morgen, 09. September 2012
Einweihung: Mahakala mit Vier Begleitern.
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Lama Lodrö Rinpoche leitet die 14. Chöd-Klausur in Folge und widmet sich in diesem Jahr der Schiwa-Lamsab-Linie. Er wird Texte der grossen Meisterin Machig Labdrön erklären.

Vormittags erhalten wir Belehrungen von Lodrö Rinpoche und machen vor dem Nachtessen mit ihm zusammen ein gemeinsames Chöd. Am Nachmittag und nach dem Nachtessen praktizieren alle individuell im Freien oder bei schlechtem Wetter im Haus.
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01. bis 09. Dezember 2012

SCHIWA LAMSAB NACHTRETREAT

Natascha Keller Gassmann

Während sieben Nächten praktizieren wir intensiv die lange Schiwa-Lamsab-Chöd-Praxis in vier Sitzungen und in den Zwischensitzungen praktizieren wir die Sadhana der Prajnaparamita, der Mutter der Weisheit. Tagsüber schlafen wir. Diese alte Klausurform führen wir gemäss der Tradition durch.

Lama Lodrö Rinpoche ist während der ganzen Zeit anwesend und nimmt teilweise an den Sitzungen teil. Nach einer Woche intensiver Praxis erteilt er der Klausurgruppe die Einweihung der Tröma Nagmo – der zornvollen schwarzen Dakini – nach der Schiwa-Lamsab-Tradition (Anuttarayoga- Tantra).

Voraussetzung für die Klausurteilnahme ist die Chöd-Einweihung sowie Vertrautheit mit dem Spiel von Trommel und Glocke nach der Schiwa- Lamsab-Tradition.
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Voraussetzungen für die Praxis des Chöd

Der Einstieg in die Chöd-Ausbildung ist die Himmelsöffnende Einweihung, entweder nach der Wensa- oder der Shiwa Lamsab-Tradition. Der Erhalt dieser Einweihung gibt die Erlaubnis, Belehrungen zum Chöd zu hören oder zu lesen und mit der Praxis des Chöd zu beginnen.

Die Praktizierenden, die mit dem Chöd beginnen möchten, haben Vorkenntnisse im Vajrayana (Kriyatantra, Anuttarayogatantra). Eine gewisse Stabilität in der Dharma-Praxis ist für die Chöd-Ausbildung notwendig. Empfehlenswert sind dabei vorbereitende Vorträge und Übungen, im Rahmen eines Kurses oder eines Retreats.

Am Chöd Interessierte sollten individuell mit Lama Lodrö Rinpoche Kontakt aufnehmen, um den persönlichen Einstieg zu finden. Zu erreichen ist Rinpoche im Zentrum Samdup Dölma Ling in Erlenbach (Tel: +41 44 910 13 55).

Chöd, die Praxis der Machik Labdrön

Machik Labdrön als Buddhadakini mit vier Begleiterinnen.
Thanka von Katharina Rähmi

Chöd

Chöd, ein lebendiges tibetisch-buddhistisches Erbe

Machig Labdrön, die Gründerin des Chöd, wurde im 11. Jahrhundert unserer Zeitrechnung in Tibet geboren. Sie kam aus einfachen Verhältnissen und entschied sich früh für den spirituellen Weg und das Studium der buddhistischen Lehren. Neben vielen Lehrern begegnete sie mehrere Male dem grossen indischen Meister Padampa Sangye, der ihr wichtige Übertragungen und Anweisungen gab. Er ermutigte sie, seine Lehren des Shije auf der Basis der tiefgründigen Weisheit weiter zu entwickeln. So schuf sie die Praxis des Chöd, welche sich über die Grenzen von Tibet hinaus verbreitete, bis auf den heutigen Tag.

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